(Alu)Felgen aufbereiten: Kosten und Service im Überblick
Ein kurzer unaufmerksamer Moment beim Einparken, ein unerwartet hoher Bordstein, und schon zieht sich eine unschöne Schramme über das Felgenhorn. Dazu kommen Steinschlag, Streusalz und Bremsstaub, die der Oberfläche von Leichtmetallrädern über die Jahre zusetzen. Ein Neukauf ist trotzdem oft nicht nötig. Wer seine Alufelgen aufbereiten lässt, bekommt oberflächliche Schäden fachgerecht beseitigt.
Für die Felgenreparatur gelten in Deutschland allerdings klare Vorgaben, wie tief ein Kratzer sein und wo er liegen darf. Was erlaubt ist, welche Verfahren zum Einsatz kommen und wovon die Kosten abhängen, lesen Sie in den folgenden Abschnitten. Den passenden Fachbetrieb für Ihre Felgenreparatur finden Sie anschließend direkt über FairGarage.
INHALT:
- Werkstatt finden - FairGarage hilft Ihnen
- Einflussfaktoren der Kosten
- Aufgabe der Felgen
- Ablauf beim Werkstattbesuch
- Rotationsschleifen oder CNC-Drehen: Verfahren im Überblick
- Häufige Fragen
Die passende Werkstatt für eine Felgenaufbereitung in Ihrer Nähe
Ob eine Felge noch aufbereitet werden darf, entscheidet sich bei der Begutachtung vor Ort. Ein guter Fachbetrieb misst die Schadenstiefe, prüft Rund- und Planlauf und sagt Ihnen, wenn eine neue Felge die sicherere Lösung ist.
Über das FairGarage Werkstattportal finden Sie für die Felgenaufbereitung in der Nähe genau solche Ansprechpartner. Unter tausenden freien- und Markenwerkstätten in ganz Deutschland sind auch zahlreiche Karosserie- und Lackierfachbetriebe, die sich auf Felgen spezialisiert haben. Alle vermittelten Betriebe sind Meisterbetriebe und Mitglieder der Kfz-Innung und arbeiten nach Herstellervorgaben. Als einziges vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) offiziell empfohlenes Werkstattportal stehen wir für eine faire, verlässliche und qualitative Vermittlung.
Service und Expertise: Ihre Vorteile bei Karosserie- und Lackreparaturen
- ✔ Geprüfte Fachwerkstätten
Sie profitieren von geprüften Meisterbetrieben, alle Mitgliede der Kfz-Innung, und spezialisierten Fachwerkstätten für Karosserie- und Lackreparaturen. - ✔ Fachgerechter Service nach anerkannten Branchenstandards
Unsere Partnerbetriebe arbeiten streng nach Herstellervorgaben und setzen auf Originalteile oder gleichwertige Ersatzteile. - ✔ Bequem online Termine anfragen
Stellen Sie Ihre Terminanfrage direkt über unser Portal bei passenden Unfallinstandsetzungs- oder Smart-Repair-Experten im Karosserie- und Lackbereich. - ✔ Überblick über die Servicepreise
Für ausgewählte Services erhalten Sie bereits vorab einen Überblick über die Werkstattpreise für Karosserie- und Lackreparaturen. - ✔ Individuelle Beratung und Kostenvoranschlag
Nach einer persönlichen Fahrzeugbesichtigung erstellt die Werkstatt einen individuellen Kostenvoranschlag, der auf Ihre Anforderungen abgestimmt ist.
Diese Faktoren beeinflussen den Preis der Aufbereitung von Alufelgen
Wie hoch die Kosten sind, wenn Sie Felgen aufbereiten lassen, klärt sich meist erst bei der Begutachtung und ist abhängig vom Schadensbild und der Oberfläche. Diese Punkte bestimmen den Aufwand und damit den Preis der Reparatur:
Ist eine komplette Neulackierung nötig, fallen die Kosten für eine Felgenlackierung entsprechend anders aus als für eine bloße Felgenreparatur.
Welche Rolle spielen Felgen am Fahrzeug?
Die Felge verbindet den Reifen mit der Radnabe, trägt das Gewicht des Fahrzeugs und überträgt die Kräfte auf die Straße. Am Felgenhorn und an der Reifensitzfläche sorgt sie außerdem dafür, dass der Reifen dicht und fest sitzt. Weil Leichtmetallräder damit zu den sicherheitsrelevanten Bauteilen zählen, gelten für ihre Bearbeitung strenge Regeln. Eine Felgenaufbereitung ist daher mehr als eine optische Korrektur und muss fachgerecht erfolgen.
Wann ist eine Felgenaufbereitung sinnvoller als ein Austausch?
Die meisten Schäden an Alufelgen entstehen beim Einparken am Bordstein, durch Schlaglöcher oder durch Steinschlag auf der Autobahn. Zurück bleiben Schrammen am Felgenhorn oder Stellen, an denen die Lackierung abgeplatzt ist und sich erste Korrosion bildet. Solange solche Beschädigungen nur oberflächlich sind, lassen sich Alufelgen aufbereiten, ohne dass ein Neukauf nötig wird. Ob ein Schaden noch als oberflächlich gilt, beurteilt der Fachbetrieb.
Wann eine neue Felge die bessere Lösung ist
Sobald die Struktur der Felge betroffen ist, geht es um Sicherheit statt Optik. Dann führt am Austausch kein Weg vorbei:
- Risse: Selbst feine Haarrisse können sich unter Last ausweiten und zum Bruch führen.
- Beulen und Verformungen: Eine Rückverformung des Materials ist nicht zulässig, eine verbeulte Felge muss daher ersetzt werden.
- Höhen- oder Seitenschlag: Vibrationen im Lenkrad deuten oft auf eine verformte Felge hin.
- Schäden an der Innenseite: Felgenbett und Speicheninnenseiten dürfen nicht bearbeitet werden.
- Bereits aufbereitete Felge: Wurde ein Rad schon einmal aufbereitet, ist eine zweite Reparatur nicht erlaubt.
Erlaubte und nicht erlaubte Arbeiten an der Felge
Welche Eingriffe zulässig sind, regelt die Richtlinie des Bundesverkehrsministeriums zur Aufbereitung von Leichtmetallrädern. Erlaubt ist demnach nur eine optische Aufbereitung. Schweißen, Erhitzen oder Rückverformen gelten als Reparatur und sind bei Alufelgen unzulässig.
Das ist erlaubt
- Kratzer und Kerben bis zu einer Tiefe von höchstens einem Millimeter im Grundmetall ausschleifen, sofern sie nicht weiter als fünf Zentimeter vom Außenhorn entfernt liegen
- weiter innen nur die Lackschicht ausbessern
- Korrosionsstellen entfernen, grundieren und neu lackieren
Das ist nicht erlaubt
- Bearbeitung der Innenseite, des Felgenbetts und der Reifensitzfläche
- Sandstrahlen oder thermisches Entlacken
- eine zweite Felgenreparatur eines bereits bearbeiteten Rades
Jedes aufbereitete Rad muss der Betrieb an der Innenseite mit Firmenname und Anschrift kennzeichnen. Werden die Vorgaben nicht eingehalten, kann die Betriebserlaubnis erlöschen. Im Schadensfall drohen dann auch Probleme mit dem Versicherungsschutz.
Schritt für Schritt: Vom Werkstattbesuch bis zur Fahrzeugrückgabe
Rotationsschleifen oder CNC-Drehen: Die Verfahren im Überblick
Für die Reparatur von Alufelgen haben sich zwei Verfahren etabliert. Hier ein Überblick:
|
Kriterium |
Rotationsschleifen (Spezialmaschine) |
CNC-Drehen |
|
Materialabtrag |
Örtlich begrenzt am Schaden |
Auf der gesamten Fläche der Felge |
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Typischer Einsatz |
Kratzer, Kerben, Korrosion, Salzfraß |
Glanzgedrehte Räder |
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Einsatz im Straßenverkehr danach |
Zulässig |
Nicht zulässig |
Welches Verfahren für Ihre Felgen infrage kommt, entscheidet die Werkstatt nach der Begutachtung.
Häufige Fragen zur Felgenaufbereitung
Werkstattpartner für Felgenaufbereitung finden – kein Problem mit FairGarage
Über das FairGarage Werkstattportal finden Sie zahlreiche Fachbetriebe in der Nähe, die Ihre Felgen professionell und gemäß der Richtlinie aufbereiten. Zur Auswahl stehen tausende freie- und Markenwerkstätten sowie spezialisierte Karosserie- und Lackierfachbetriebe, allesamt Meisterbetriebe und Mitglieder der Kfz-Innung.
Bei der Begutachtung erfahren Sie, mit welchen Kosten Sie rechnen können, wenn Sie Ihre Alufelgen aufbereiten lassen, und welches Verfahren für Ihre Räder infrage kommt. Steht ohnehin der saisonale Radwechsel an, lässt sich beides oft verbinden. Vereinbaren Sie Ihren Termin bequem online und geben Sie Ihren Felgen fair, verlässlich und fachgerecht ihren Glanz zurück.